Zeitzeugengespräche

Schülerinnen und Schüler im Seminarraum bei einem Zeitzeugengespräch, bei dem ein aus politischen Gründen vom SED-Regime Verfolgter über seine Verurteilung und Inhaftierung berichtet. Aufnahme 2015.

Zum Bildungsangebot der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg für Schüler- und Erwachsenengruppen gehören auch moderierte Zeitzeugengespräche. Bei den Zeitzeugen handelt es sich in der Regel um in der SBZ/DDR aus politischen Gründen – u.a. „staatsfeindliche Hetze“ und „verbotene Republikflucht“ – Verfolgte und/oder in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt Magdeburg-Neustadt Inhaftierte. Einige unserer Zeitzeugen waren am 17. Juni 1953 bei der Erstürmung der Haftanstalt Magdeburg-Neustadt beteiligt.

Für Schulklassen ist ein Zeitzeugengespräch kostenfrei. Erwachsenengruppen entsteht ein Unkostenbeitrag von 150,00€, der an den jeweiligen Zeitzeugen gezahlt wird. Für ein Zeitzeugengespräch ist ein Zeitaufwand von 120 Minuten einzuplanen.

Gedenkstättenfahrten in Sachsen-Anhalt werden für Schulklassen zu 100 Prozent gefördert

Am 27. April unterzeichneten der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Dr. Kai Langer, und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel, eine Kooperationsvereinbarung, die mehr Schulen dazu anregen soll, die Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt zu besuchen. Als Anreiz übernimmt die Landeszentrale für politische Bildung in den Jahren 2017 und 2018 vollständig die Kosten für Gedenkstättenfahrten.

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Anmeldungen für Führungen, Projekttage und Zeitzeugengespräche

Führungen und Projekttage werden von der Gedenkstätte Moritzplatz kostenfrei angeboten. Bitte melden Sie Ihre Gruppe frühzeitig telefonisch oder per E-Mail an.

Tel.: +49 391 2445590
E-Mail: anmeldung-moritzplatz(at)stgs.sachsen-anhalt.de