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Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg zeigt Sonderausstellung "Zersetzung"

Die Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg präsentiert bis zum 15. Juli 2022 die neue Sonderausstellung „Zersetzung“.

„Zersetzung“ beschreibt die umfassende und in den 1970er und 1980er Jahren breit angewandte Methodik des DDR-Staatssicherheitsdienstes zur „geräuschlosen“ Ausschaltung von unangepassten und kritischen Bürgern. Zielgruppe waren neben tatsächlichen und vermeintlichen Oppositionellen auch Ausreiseantragsteller, die mittels „zersetzender Maßnahmen“ zur Rücknahme des Antrages gebracht werden sollten.

Die von Verein Teehaus Trebbow erarbeitete Ausstellung zeigt auf zehn Schautafeln anschaulich anhand von Zeitzeugenaussagen, Fotos und Dokumenten den skrupellosen Umgang der Staatssicherheit mit den ins Visier geratenen Menschen. Sie informiert auch darüber, was sich hinter dieser Repressionsstrategie des MfS verbarg, welche Ziele und Folgen sie hatte und wie Menschen konkret betroffen waren. Der Eintritt ist frei.